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Familienleben // Na was ist denn da los?

21/03/2020

Das ich hier irgendwann noch einmal sitzen werde und so einen Beitrag schreibe, hätte wahrscheinlich keiner erwartet. Ich bin ehrlich, ich auch nicht. Doch nun ist er da und ich möchte euch so gern so vieles erzählen.

Wenn da dieses Gefühl auf kommt

Wer uns länger folgt weiß, dass wir uns schon vor langer Zeit dafür entschieden haben, kein weiteres Kind zu bekommen. Wir waren super glücklich mit unsren beiden Mädels und sind es auch heute noch. Doch nachdem unsere kleine Maus eingeschult wurde und wir schnell bemerkten, dass sie sich dort unendlich wohlfühlt, kam in uns beiden so ein Gefühl auf. Anfangs hat keiner von beiden sich getraut es auszusprechen, doch irgendwann musste es raus. Wollen wir noch ein drittes Kind oder nicht? Wir haben viele Abende darüber gesprochen und uns Gedanken gemacht. Wollen wir wirklich noch einmal von vorne anfangen? Wollen wir die aktuelle „Freiheit“ aufgeben und das Thema Baby noch einmal angehen?

Unsere Mädels sind mittlerweile 7 und 9 Jahre alt und eben keine Kleinkinder mehr. Sie gehen beide in die Schule, haben ihren Freundeskreis und meistern so einiges allein. Könnte das für uns von Vorteil sein oder für die Kinder evtl. von Nachteil? Wir wussten und wissen es nicht. Nach langen Gesprächen und viel Grinsen in unseren Gesichter haben wir uns aber dafür entschieden. Wir bekommen ein drittes Kind. Doch eben weil unsere Mädels schon so groß sind, wollten wir die beiden von Anfang an mit einbinden.

 

Was wenn die beiden dagegen sind?

Eines Abends beim Abendbrot haben wir uns dann ein Herz gefasst und es auf den Tisch geknallt. “ Mama und Papa hätten gern noch ein Baby“ – ihr könnt euch die Blicke der beiden nicht vorstellen. Das kleine Kind war total begeistert von der Idee, wogegen das große Kind eher skeptisch war. Ich glaube das Ganze musste erstmal sacken und nach einiger Zeit kam dann von beiden ein „Ja klar, wieso nicht“
Ich war so mega erleichtert, war der Wunsch doch mittlerweile in Kopf und Herz festgesetzt. Und was hätten wir gemacht wenn beide nein gesagt hätten. Hätten wir es gelassen und wären mit der Entscheidung zufrieden gewesen? Egal, es stand fest, wir machen aus 4 eben 5.

Ende letzten Jahres haben wir uns also fix dafür entschieden und keiner wusste es. Gingen ja alle davon aus dass wir „fertig“ sind. Schon zum Jahresende sollte es direkt klappen, doch leider blieb der kleine Schatz nicht. Sehr früh ( Anfang 6 SSW ) hatte ich einen frühen Abgang. Es ging mir körperlich und auch seelisch trotzdem gut und ich habe auch jetzt, während ich das hier schreibe, keine großen Probleme damit. Ich weiß nicht wieso dass so ist, aber es scheint für mich eben in diesem Moment richtig gewesen zu sein.

Und dann kam der positive Test

Anfang Februar dann die Überraschung, ein positiver Test. Die Euphorie blieb aber verhalten. Doch an den Tagen danach direkt weitere positive Tests und einen Arztbesuch später war es klar: WIR BEKOMMEN EIN BABY!
Wir waren wahnsinnig happy und ich wusste ehrlich gesagt gar nicht wie ich damit umgehen sollte. Tja Saskia, jetzt bist du wieder schwanger. So schnell kann es gehen. Haben wir nicht gerade erst davon gesprochen dass Thema anzugehen? Anfang der 7 SSW haben wir es dann den Kindern erzählt und während das kleine Kind ihre Freude kaum in Worte fassen konnte, war das große Kind doch leicht verhalten. „Hauptsache es wird ein Junge, eine Schwester habe ich ja schon“, waren ihre Worte. Aber mittlerweile freut sie sich wahnsinnig und kann es kaum erwarten. Am Geburtstag von Marco erzählten wir es dann der Familie und alle freuten sich riesig für uns. Der Opa plante schon seine spätere Rente mit den Kindern und ich war erleichtert dass es keine doofen Kommentare alá – „Ihr habt doch schon zwei“ oder „Die beide sind doch schon so groß“ kamen.

Ja und nun, nun bin ich in der 12 SSW und habe hoffentlich bald die erste, echt anstrengende Phase überstanden. Mir ging es sehr schlecht. Ich hatte Blutungen, war lange krank geschrieben und hatte mit schlimmer Übelkeit/Völlegefühl und Rückenschmerzen zu kämpfen. Und ja, die meisten haben es während meiner Social Media Abstinenz ja schon geahnt. Das war der Grund wieso ich keine Storys, keine Beiträge oder andere Dinge machen konnte. Es ging mir wirklich enorm schlecht, aber meine beiden Mädels und Marco waren mit eine große Hilfe. Pünktlich um 18:00 Uhr bin ich immer auf dem Sofa einfach eingeschlafen und der Rest der Familie machte sich fürs Bett fertig. Sie haben so viel Rücksicht genommen und tun es auch jetzt noch.

Wir sind so gespannt auf dich

Wir alle freuen uns sehr auf das kleine Wunder, doch ganz besonders unsere Kleinste. Jeden Tag fragt sie wie es mir und dem Baby geht. Jeden Tag erkundigt sie sich wann genau es denn jetzt nochmal kommt und wie lange das dauert. Sie macht im Kopf Listen, was wir alles fürs Baby brauchen und konnte es kaum erwarten ihren Freundinnen zu erzählen. Sie wird große Schwester und sobald sie das ausspricht strahlen ihre Augen. 

Es wird aufregend, spannend und anstrengend aber wir alle freuen uns sehr darauf. Ich bin so froh dass ich es euch endlich erzählen kann und nun ganz offiziell schwanger sein darf. Und ja, es wird ab und zu jetzt auch wieder Babycontent bei Kullakeks geben, ist ja klar.

 

Alles Liebe,
Saskia

  1. Ich finde diese News einfach wunderschön. Und dein Beitrag rührt mich so an… Ich bin sehr gespannt auf die kommenden Monate und freue mich, dass du uns mitnimmst… Alles erdenklich Liebe für euch und vorallem eine langweilige, entspannte Schwangerschaft für dich. Aufrehung hattest du ja schon genug. Liebe Grüße! Suse

  2. ❤️ ich habe vor Freude Tränen in den Augen weil es einfach wunderbar ist bei allen miesen Nachrichten zur Zeit erhellt ihr meinen Tag ❤️

  3. Was sind das für tolle Nachrichten 🙂 und ganz bald zieht zu der Babyfreude noch mehr Lebensfreude wenn du den Bauch stolz in der Öffentlichkeit tragen und präsentieren darfst…

    Alles Gute euch 🥰

  4. Ich freue mich so für euch liebe saskia. Ich wünsche dir eine wunderschöne kugelzeit. Unsere 2. Maus ist letztes Jahr im Oktober geboren und hat zu ihrer großen Schwester 5 Jahre Altersunterschied aber sie liebt ihre Schwester und anders Rum genauso, keiner bekommt sie so zum Lachen und strahlen wie ihre große Schwester.

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