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Familienleben // Covid-19 und unser Alltag

07/04/2020
Kullakeks - Covis19 - Familienleben - Titelbild

Ja nun sitzen wir in der zweiten Woche Osterferien und wäre da draußen in der Welt nicht dieser ätzende Covid-19, könnte man meinen alles wäre normal. Neben mir sitzen die Mädels, malen Bilder aus, spielen zwischendurch im Garten und hin und wieder schauen sie mal fern. Doch wie ist der Alltag momentan wirklich für uns? Ich dachte mir, dass ich euch mal ein bisschen was darüber erzähle.

Corona ist da und wir Zuhause

Aktuell sind wir die vierte Woche Zuhause und damit meine ich alle. Die Kinder, ich und Marco. Ich selber war vorher schon gut vier Wochen Zuhause, da es mir aufgrund der Schwangerschaft nicht gut ging/geht und bin aktuell auch im Beschäftigungsverbot, die Kinder weil seit dem 16.3.2020 keine Schule mehr statt findet und Marco, weil er dank seiner Arbeit im Homeoffice weitermachen kann. Ich hatte wirklich großen Respekt vor dieser Zeit. Wir sollen den Schulstoff weiterhin fortführen, Marco musste seine Arbeit trotz der Umstände so gut wie normal weiterlaufen lassen und ich hatte neben dem Haushalt und meiner Schwangerschaftsproblemen nun auch noch Homeschooling auf meiner Liste. Doch die Kinder haben es mir wirklich leicht gemacht. Beide gehen gern zu Schule und fanden die Vorstellung, Schule daheim zu machen, total spannend. Klar gab es auch hin und wieder Schwierigkeiten und auch die Mädels hatten mal keine Lust, aber ich finde wir haben das ganz gut gemeistert.

Kullakeks - Covid19 - Homeschooling - Homeoffice - Familienleben

In der zweiten Woche gab es nur noch wenige Aufgaben die zu erledigen waren und so waren wir mit den Schulaufgaben recht schnell durch. Das kleine Kind hatte von einer Freundin noch Schulhefte bekommen, die sie als Beschäftigung gekauft hatten. Auch diese wollte sie unbedingt fertig machen, während das große Kind lieber mit der Herstellung von Flummis beschäftigt war. Ich muss wirklich sagen dass ich mir das ganze Thema echt anders vorgestellt habe. Ich rechnete mit vielen Tränen, Verzweiflung und öfteren Streit. Doch ganz so schlimm wurde es Gott sei Dank nicht. Ich bin was das angeht auch wirklich stolz auf meine beiden Mädels. Sie haben ihre Aufgaben so gut gemeistert und sich dem Homeschooling wacker gestellt.

Entschleunigter Alltag

Wir haben uns dafür entschieden, den Kindern auch aktuell eine Pause zu gönnen. Außer Marco, muss hier keiner zur normalen Zeit aufstehen. Das heißt die Kinder können ausschlafen und müssen nicht wie sonst gegen halb sieben in den Tag starten. Auch der Ablauf ist alles etwas entschleunigt und so lümmeln die Mädels so manches Mal noch um elf Uhr im Schlafanzug rum. Jetzt, wo die Osterferien angefangen haben, fühlt es sich irgendwie völlig normal an. Das Wetter ist grandios, die Laune der Mädels großartig, der Mann „auf Arbeit“ und wir genießen einfach unsere Zeit zusammen. Ich weiß, für viele da draußen ist das Ganze nicht so angenehm. Dort ist diese Zeit gerade besonders stressig oder nervenaufreibend, aber wir hier in unserem kleinen Dorf , genießen die Zeit gerade wirklich. Wir vier wachsen gerade extrem zusammen, auch wenn wir vorher schon sehr eng waren. Die Mädels finden es toll das der Papa Zuhause ist und auch wenn er die meiste Zeit im Büro sitzt, ist er eben doch anwesend.

So gut wie jeden Abend machen wir eine gemeinschaftliche Runde mit Sammy und auch das tut uns unheimlich gut. Bevor es dann wieder nach Hause geht, gibt es noch einen kleinen Abstecher an den Zaun unserer Freunde. Denn gerade die fehlen uns sehr. Jetzt beginnt die Zeit, in der wir alle oft zusammen sitzen. In der wir viel lachen, die Kinder draußen spielen und man gemeinsam den Tag ausklingen lässt. Doch all das geht gerade nicht und ist auch für uns schwer.

Soziale Kontakte fehlen auch uns

Klar wir alle telefonieren viel mehr und man hat dank WhatsApp und Co die Möglichkeit auch per Video miteinander zu kommunizieren, aber es ist eben nicht das gleiche. Das Beisammensein fehlt enorm und das nicht nur uns Erwachsenen. Die Kinder vermissen ihre Freunde, die vermissen das gemeinsame Toben, das zusammen lachen und ja, auch die Umarmungen fehlen. Es tut mir leid dass sie ihre Freunde nicht sehen können und ich spüre jeden Tag wie sehr sie sie ihnen fehlen. Wir alle freuen uns wahnsinnig auf den Moment, an dem wir all unsere Lieben wieder in den Arm nehmen können. Und ich kann euch versichern, dieser eine so wichtige Moment, wird wahnsinnig emotional. Doch jetzt, genau jetzt, versuchen wir das Beste aus der Situation zu machen, hoffen auf einen positiven Ausgang dieser so negativen Zeit und freuen uns einfach darüber, dass wir und all unsere Lieben gesund sind.

Kullakeks - Covid19 - Familienleben - Corona

Ich hoffe, dass es euch momentan auch gut geht. Dass ihr recht gut mit dieser Situation zurecht kommt und ihr das Beste für euch daraus ziehen könnt. Nicht für jede Familie ist es einfach momentan und für viele kommt noch eine sehr schwere Zeit zu. Doch wir alle müssen zusammenhalten und darauf hoffen das es besser wird. Bleibt weiterhin Zuhause, sofern es euch möglich ist und denkt daran : Wir schaffen das!!!

 

Alles Liebe,
eure Saskia

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