Gedanken

Gedanken // An Tagen wie diesen

09/09/2017
„Manchmal wenn ich Nachrichten seh passiert mit mir etwas Seltsames. Denn auch wir sind Eltern jetzt, haben ein Kind in diese Welt gesetzt. Dann kommt es vor dass ich Angst davor krieg, dass uns etwas geschieht, dass man den verliert den man liebt, dass es das wirklicht gibt. Mitten in der Nacht werd ich wach und bin schweißgebadet, schleicht ans Bett meiner Tochter und hör wie sie ganz leise atmet … “ 
~ Fettes Brot ( An Tagen wie diesen ) ~

Mamagedanken

Dieses Lied hat schon damals Gänsehaut bei mir verursacht und tut es auch heute noch. Es nimmt mich mit, lässt mich nachdenken und treibt mir die Tränen in die Augen. Es beschäftigt mich immer mal wieder und besonders dann, wenn im Bekanntenkreis, in der Zeitung und in den Nachrichten davon berichtet wird, das auf tragische Weise eine Familie auseinander gerissen wurde. Das Kinder ihren Papa verloren haben oder ganze Familien bei einem Unfall ums Leben kamen. Und selbstverständlich macht es mir Angst und stimmt mich nachdenklich. Ich kann mir nicht im geringsten vorstellen, wie es sich anfühlt seine Kinder zu verlieren. Seinen geliebten Partner nicht mehr in die Arme nehmen zu können oder sie nie wieder anzuschauen. Auch wir haben schon Familienmitglieder verloren und haben lange getrauert. Es schmerzt immer wenn uns jemand verlässt , das ist selbstverständlich und menschlich. Doch kann man den Schmerz aushalten wenn man sein eigen Fleisch und Blut verliert. Ich mag es mir nicht ausmalen und möchte eigentlich auch nicht daran denken müssen, doch tut man es als Eltern oder ? Ich jedenfalls werde immer mal wieder an diese Gedanken gebracht und sie zermürben meinen Kopf.  

Kullakeks-Mutterliebe

Geht es nur mir so?

Ist es Zufall dass ich das Lied meist nur höre wenn ich alleine bin ? Soll es mich vielleicht an irgendwas erinnern oder der gleichen ? Ich bin eigentlich ein Mensch der immer positiv ist. Der Spaß am Leben hat und jeden noch so kleinsten Moment aufsaugt wie ein Schwamm. Ich liebe es Zeit mit meiner Familie zu verbringen und dies so oft wie möglich. Vor einigen Jahren, ich war noch Teenager, stand es um mich selber nicht gut. Ich war krank und lag für eine gewisse Zeit auf der Intensivstation. Ich merkte selber dass es nicht gut um mich stand, aber aufgeben wollte ich nicht. Was genau passiert war ,  das war mir in dem Moment nicht klar und im Nachhinein war es auch gut dass ich es nicht wusste. Doch es gab einen Moment, einen klitze kleinen Moment, der mir zeigte dass es ernst war . Denn meinen Papa, der neben meinem Bett saß während ich schlief, zu sehen wie er mit den Tränen kämpfte, dass war ein Bild was mir Angst machte. Ich wollte nicht aufgeben und meiner Familie Kummer bereiten. Ich wollte die Zeit mit ihnen genießen und das noch ganz lange.

Es hat lange gedauert bis es mir wieder richtig gut ging und das mit großer Hilfe von meiner Familie. Und nun ? Nun hab ich zwei Kinder, bin verheiratet und habe eine Familie die besser nicht sein könnte. Ich habe zwei gesunde Kinder für die ich mehr als dankbar bin. Und auch wenn man so manches mal am liebsten hinschmeißen möchte, dann denk ich an die Zeit von damals zurück und schöpfe wieder Kraft.
 
 
Es gibt so viele schlimme Dinge in der Welt. Es passieren so grausame Sachen die man seinem schlimmsten Feind nicht wünschen würde. Und dass es einem selber gut geht, dafür sollte man dankbar sein. Jeden verdammten Tag sollte man genießen so gut es nur geht. Und bevor ich mich jetzt zum schlafen hinlege und mich auf den, auch wenn verregneten Tag morgen freue, werde ich noch einmal zu den Mädels ans Bett gehen , ihnen einen Kuss geben und zufrieden ins Bett gehen.
Ich kann nämlich auch zufrieden sein, denn ich bin glücklich so wie es ist 🙂
 
Alles Liebe,

Saskia

  1. Du hast so recht letzes Jahr bekam ich abends so Kopfschmerzen es knacke einmal in meinem Kopf und es verdrehte sich alles ich wusste nicht was es ist ich ging ins Bett die Schmerzen und Bewusstsein wurden immer schlimmer mein Mann man mich und fuhr mixh ins Krankenhaus VERDACHT AUF SCHLAGANFALL ich dachte nur das kann nicht sein ich bin doch erst 27 dann ging alles sehr schnell ct mit dem Krankenwagen in ein anderes Krankenhaus MRT Nerven Wasser Untersuchung und dann ab auf die Station dort stand gross dran SCHLAGANFALL STROKE UNIT ich schaute meinen Mann ins Gesicht und mir zerbrach das Herz ihn so zu sehen was passiert mit ihm mit den beiden Kindern was wird aus allen wenn ich nicht mehr bin ich hätte so Angst……fas Leben ist zu kurz einfach zu kurz wir sollten jeden Tag genießen so gut es geht klar gibt es auxh mal schwer Tage aber wir dürfen Leben 💓

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