Kindergarten

Kindergarten | Mini-Muffins Weg ohne Mama

15/02/2016

Während ich hier an meinem Computer sitze und diesen Bericht schreibe, spielen meine beiden Mädels zusammen im Kindergarten und haben bestimmt jede Menge Spaß. Bis vor einem Jahr war das noch so fern und für mich irgendwie völlig unvorstellbar dass ich irgendwann wieder allein Zuhause sein werde. Seit Januar geht der Mini-Muffin nun auch in den Kindergarten und hat nach anfänglichen Schwierigkeiten richtig Spaß dran.
ich fang aber mal von vorne an. Eigentlich begann die Eingewöhnung schon im Dezember und lief Anfangs auch wirklich gut . Doch dann wurde erst Motti und dann der Mini-Muffin krank und das brachte den ganzen Plan zum scheitern. Denn als es dem Mini-Muffin soweit wieder gut ging und sie in den Kindergarten hätte gehen können, kam die Winterschließzeit und für nur zwei tage wollte ich sie dann auch nicht wieder hinschicken. Also planten wir, die Eingewöhnung im Januar einfach noch einmal von vorne zu starten. Und siehe da. es funktioniert wirklich gut.

Wie lange ist sie da?

Anfangs hab ich sie nur für ein paar Stunden dort gelassen, wir wollten ja auch erstmal wieder klein anfangen. Ich brachte also morgens beide Mädels zusammen hin und holte den Mini-Muffin so gut 2 Stunden früher ab. Sie freute sich jedes Mal riesig wenn sie mich sah und lief mit offenen Armen auf mich zu. Ich ging mit ihr dann entweder zum Bäcker oder wir machten einen Spaziergang. Später holten wir dann immer zusammen Motti ab und machten uns nach Hause. Woche für Woche erhöhten wir das ganze immer ein wenig und mittlerweile gehen beide Mädels von Anfang bis Ende.

Fühlt sie sich wohl?

Mittlerweile tut sie das. Anfangs merkte man ihr diese absolute Unsicherheit wahnsinnig an und mir zerbrach es immer ein wenig das Herz wenn ich gegangen bin aber die Momente an denen sie Tränen vergoss waren wirklich selten. Wir hatten für uns den richtigen Weg gefunden um ihr den Abschied leicht zu machen und das war für sie perfekt. Der Mini-Muffin hat , laut den Erzieherinnen, immer mal wieder Momente wo sie sich zurück zieht und ganz still wird aber das kennen wir privat ja ebenfalls von ihr. Sie ist in ihrer Gruppe die Kleinste und auch jüngste und ich denke dass wird man auch noch eine ganze Weile deutlich merken aber sie fühlt sich wirklich wohl und somit fühl ich mich auch wohl. Eine große Hilfe ist ihr denke ich auch die Schwester an ihrer Seite, auch wenn wir Motti die gesagt haben dass sie auf ihre kleine Schwester aufpassen soll oder dergleichen. Die passt trotzdem auf sie auf 🙂

Bin ich zufrieden?

Ja das bin ich. Denn auch wenn ich Anfangs wirklich unheimliche Bedenken hatte, wie sie das alles so meistern wird, bin ich jetzt wahnsinnig stolz auf unsere kleine Zuckerfee.
Sie macht dass alles wirklich gut und hat eine Menge Spaß dort. Wenn wir morgens dort ankommen und beide Mädels fertig sind, bringen mich beide zur Tür, ich bekomme von beiden einen Kuss und einen Drücker und schon rennen sie lachend in ihren Raum. Ich habe zwei große Kindergartenkinder und bin unendlich stolz auf sie.
Hole ich beide Mittags wieder ab kommt der Mini-Muffin immer noch mit offenen Armen auf mich zu gerannt und erzählt mir voller Freude was sie alles gebastelt, gemalt und gespielt hat.
Es ist einfach schön zu sehen wenn die eigenen Kinder so glücklich sind.

3 Jahre Zuhause | richtig oder falsch ?

Für uns war es absolut richtig. Beide Mädels haben die Zeit Zuhause gebraucht und auch genossen. 
Es war schön in diesen 3 Jahren komplett dabei zu sein und jede Entwicklung ganz intensiv mitzukriegen .Trotzdem bin auch ich jetzt froh über meine Vormittage allein Zuhause und über die freien Stunden. Aber der Moment, wenn ich beide wieder abhole ist unbezahlbar.
Fotobeschreibung:
Ihr Helm: Uvex Kinderhelm
  1. Liebe Saskia,

    auch ich bin mit meinem Sohn einen ganz langsamen Weg gegangen. Ein halbes Jahr ist er einmal pro Woche für eine Stunde in die Kita zum Spielen. Anfangs mit mir, nach einem Vierteljahr allein. Nach einem halben Jahr haben wir die Anzahl der Tage erhöht. Fast ein Jahr liegt nun hinter uns und wir haben es geschafft, dass er jetzt fünf Tage pro Woche den Vormittag dort ist. Nach sehr negativen Erfahrungen aus der ersten Kita, wo wir ihn mit einem Jahr hingegeben haben und wieder rausnehmen mussten, bin ich mit der Kitaleiterin jetzt einen ungewöhnlichen, aber erfolgreichen Weg gegangen. Noch vor einem Jahr hätte niemand bei diesem schüchternen Kind gedacht, dass es überhaupt glückt. Mit Hilfe vom regionalen SPZ und ausgewählten Therapien sowie der langen Eingewöhnung ist uns das gelungen, was du bei deinem Mini-Muffin geschafft hast. Ich selbst weiß, wie die Trennung schmerzt und mit wie vielen Zweifeln man daran geht. LG Nancy

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