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Familienleben // Schlafprobleme und unsere kleinen Helfer

28/02/2019
Kullakeks - Tausendkind - Schlaf - Warmies - Titelbild

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Das Thema Schlaf ist bei so manchen Familie sehr präsent. Oft hört man jedoch nur von den üblichen Themen wie „Durchschlafen“, „Nachtschreck“ oder „Allein schlafen“. Schon von Baby an begleiten wir unsere Kinder in den Schlaf und sind alle sehr zufrieden damit. Klar, sobald sich so eine Einschlafbegleitung bis zu Stunden hinzieht, können auch die Nerven von uns Eltern sehr strapaziert werden, doch wir versuchten immer unser Bestes. Irgendwann war das Thema Schlaf hier kein Problem mehr und sogar Mini schlief ohne uns und ohne Probleme ein. Doch Ende letzten Jahres wurde es bei uns schwierig und Motti wurde unser Sorgenkind.

Einschlafprobleme und Angstzustände

Anfangs schoben wir es auf die bevorstehende Weihnachtszeit und auf die dazugehörige Nervosität, doch selbst nach Weihnachten blieb es so. Motti hatte plötzlich und ohne ersichtlichen Grund Angst und wollte nicht mehr allein sein. Oft saßen wir ab dann wieder an ihrem Bett, doch selbst unsere Anwesenheit machte es nicht besser. Sie weinte jeden Abend, hatte Angst und fand einfach nicht zur Ruhe. Nie hätte ich gedacht dass uns das Thema mit knapp acht Jahren noch einmal unter kommen würde, aber es war da. Wir redeten viel und waren selbstverständlich auf Ursachenforschung. In der Schule war alles gut, sie hatte mit niemanden Ärger und auch Zuhause war alles gut. Sie berichtete davon Angst vorm groß werden zu haben und dass sie nicht von uns getrennt sein möchte. Wir nahmen ihre Sorgen ernst und halfen ihr dabei, diese Ängste zu verlieren. Doch auch eine Lösung auf Dauer musste her.

Kullakeks - Tausendkind - Schlaf - Schlafanzug

Autogenes Training / Traumreisen

Ich bekam von allen Seiten gute Tipps und unter anderem auch der Ratschlag, es mit autogenen Training zu versuchen. Vor dem schlafen machten wir es an und so konnte sie 20 Minuten vollkommen abschalten. Man merkte ihr regelrecht an wie gut ihr die Traumreisen taten und wie sie entspannte. Mini schlief während der Traumreisen direkt ein, doch Motti war immer noch wach. Direkt danach machten wir noch ein Hörbuch an und blieben bei ihr. Doch dieses Mal verlief das Einschlafen wesentlich einfacher und Motti konnte entspannter und ohne Ängste einschlafen.
Irgendwann entschied sie selber, einen Abend mal ohne Traumreise zu versuchen und siehe da, das Hörbuch reichte ihr auch um runterzukommen.

Neue Kuschelfreunde mit kleinem Extra

Wir standen kurz davor uns Hilfe zu holen, doch überlegten uns gemeinsam erstmal nach anderen Lösungen zu suchen. Das Etagenbett wurde getrennt, die Routine abends verändert und für die Nacht wurden neue Begleiter angeschafft. Beide Kinder bekamen je einen Warmies, denn Lavendel hat gerade bei Motti schon immer eine entspannende Wirkung. Jeden Abend vorm Schlafen, kommt Mottis Warmies in die Mikrowelle und dann direkt ins Bett. Ohne ihr Pferd wird hier nicht mehr geschlafen und gekuschelt. Mini hingegen mag den Geruch nicht so gerne und kuschelt lieber ohne Lavendel.

Kullakeks - Tausendkind - Schlaf - Warmies

Kullakeks - Tausendkind - Schlaf - Warmies - Pferd

 

Gemütlicher Schlafplatz und geregelte Routine

Immer wieder klagte Motti darüber dass es ihr unter der Decke zu warm sei und se lieber ohne schlafen möchte. Doch da es nachts im Kinderzimmer sehr kühl ist, kam das nicht in Frage. Wir schafften für beide neue Decken an, sowie auch Bettwäsche. Ruhige Farben und leichte Stoffe, sollten es Motti noch leichter machen einzuschlafen. Beide finden ihre neuen Decken super und Motti ist es nicht mehr zu warm. Ich persönlich finde auch, dass es super schön aussieht und die Sterne perfekt ins Zimmer passen.

Kullakeks - Tausendkind - Schlaf - Bett

Sobald es nach oben geht, haben wir folgenden Ablauf:

  • Warmies in die Mikrowelle
  • Zähne putzen, Zahnseide
  • ausziehen und Schlafanzüge an
  • Buch aussuchen
  • Tonies aussuchen
  • Geschichte vorlesen
  • Beiden gute Nacht sagen
  • Tonies anschalten
  • Verabschieden

Anfangs saßen wir noch so gut wie jeden Abend bei Motti am Bett, hörten gemeinsam ein Hörbuch und warteten bis sie einschlief. Doch irgendwann war ich Abends allein und brachte die Kinder ins Bett. Ich erklärte Motti dass ich noch schnell duschen würde und dann noch einmal nach ihr schaute. Für sie war es in Ordnung und was soll ich sagen, ich kam hoch und sie schlief. Am nächsten Tag war sie selber so happy darüber, dass sie ab da an versuchte jeden Abend allein einzuschlafen.

Kullakeks - Tausendkind - Schlaf - Kuscheltier

Nie ohne eine Geschichte

Auch wenn unsere Mädels große Tonies-Fans sind, darf eine Geschichte von Mama oder Papa nicht fehlen. Jeden Abend suchen wir ein Buch aus, kuscheln uns in eins der Betten und lesen eine Geschichte.  Aufgrund von Mottis Ängsten, habe ich mich für ein Buch zum Thema Mut entschieden und beide lieben es. Besonders eine Geschichte kommt bei beiden sehr gut an und ich werde es euch in den nächsten Tagen einmal bei Instagram vorstellen. Doch ein Buch ist hier auch noch immer sehr beliebt. Es enthält kleine Reime und die Geschichte der kleinen Anna, ist einfach nur süß. „Alle kommen mit ins Bett“ rettet uns her so manchen Abend und hin und wieder wird sie sogar zweimal gelesen. Ich finde es wirklich ganz zauberhaft und ist, auch wenn Anna in das Elternbett krabbelt und nicht im eigenen Bett schläft, für uns eine gute Hilfe gewesen.

Kullakeks - Tausendkind - Schlaf - Bücher

Kullakeks - Tausendkind - Schlaf - Bücher - Rituale

Und wenn die Angst zurück kommt?

Die Frage hat Motti mir schon das ein oder andere Mal gestellt und wir haben auch jetzt immer noch Abende, an denen sie sich nicht zu 100% sicher fühlt und lieber bei Mama oder Papa wäre. Dann darf sie das auch. Man merkt ihr schon beim fertigmachen an, dass irgendwas an diesem Tag sie aufwühlt und sie Halt braucht. Meist kommt dann schon die Frage ob sie nicht bei uns schlafen darf und verneint wird diese Bitte nie. Auch wenn sie es möchte, dass man bei ihr bleibt für einen Moment, setzen wir uns zu ihr und geben ihr den Halt den sie braucht. Ich denke dass wir die „schlimme“ Phase überstanden haben und sie die größten Ängste überwunden hat. Ich war teilweise sehr verzweifelt und habe mit ihr mitgelitten. Nicht zu wissen was das Kind so bedrückt, zerreißt einem das Herz. Ich weiß selber wie nervig es sein kann, wenn Kinder alle paar Minuten wieder aus dem Bett kommen, ständig fragen oder nicht schlafen wollen. Auch wir waren genervt, doch haben wir schnell gemerkt, dass diese genervte Stimmung die Situation nicht besser macht, nein sie macht sie schlimmer. 

Ich bin froh dass wir eine Lösung gefunden haben, die für alle gut ist und Motti nun wieder ohne Ängste ihre Tag abschließen kann.

Alle Liebe,
Saskia

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